Must Read: SO WAS VON DA by Tino Hanekamp

Samstag, 23. Juli 2011

Ein kühler Tipp für heiße Urlaubstage: Tino Hanekamps Debütroman SO WAS VON DA!

Das Cover und der Buchrücken haben mich neugierig gemacht. Reduziert, nicht zu viel Schnick-Schnack und schwarz(weiß). Ich lese gerne Bücher von jungen, „wilden“ und noch (zu Unrecht) wenig beachteten Autoren. Hanekamp hat ein beeindruckendes Erstlingswerk vorgelegt!

Früher Musikjournalist für Magazine wie Visions, Musikexpress oder Spex, ist er heute Mitbegründer und –betreiber des Hamburger Musikclubs Uebel & Gefährlich.

SO WAS VON DA erzählt von einem Tag (31.12.) im Leben des Ich-Erzählers und Helds Oskar Wrobel, 23. Clubbetreiber eines Hamburger Clubs, der einen Tag nach Silvester abgerissen werden soll. Normalerweise kann ich mit Büchern und Filmen, die sich nur auf einen Tag beschränken nicht viel anfangen (die Serie 24 ist eine Ausnahme) und war anfangs etwas skeptisch. Doch Hanekamp zieht den Leser sofort rein in die Geschichte und man kommt nicht wieder raus, bis man das Buch zu Ende gelesen hat!

Der letzte Tag des alten Jahres im Leben des Oskar Wrobel beginnt schlimm – nein, eigentlich beginnt er beschissen. Aufzuwachen neben einer Frau, die man nicht kennt, obwohl er noch immer seine große Liebe Mathilda im Kopf hat, um dann wenig später vom Schlägertrupp des berüchtigten Ex-Zuhälters Kiezkalle „besucht“ zu werden. Kiezkalle möchte sich 10.000 Euro von Oskar ausborgen, da er ihn bei der Cluberöffnung finanziell unterstützt hat und nun ebenfalls einen „Gefallen“ einfordert.

Oskar bleibt also noch dieser eine Tag/diese letzte Nacht, um die Party des Jahres zu schmeißen und das Geld für Kiezkalle aufzutreiben. Geld, das eigentlich der Bank, dem Vermieter, den Versicherungen zusteht ... egal ... nicht darüber nachdenken. Jetzt muss eine Party geplant werden und mit der Hilfe seiner Freunde sollte dies kein Problem sein. Alle etwas verrückt und mit ihren eigenen kleineren oder größeren Problemen behaftet, bilden sie das Herzstück des Romans. Da gibt es Rocky, Oskars besten Freund und aufstrebender Musiker der Stunde – der jedoch am Ruhm zu zerbrechen scheint und Nina, beste Freundin und Künstlerin, die genau an diesem Tag all ihre Kunstwerke schwarz übermalt und unglücklich in Leo, den russischen und etwas seltsamen Türsteher des Clubs, verliebt ist.

Im Club, einem ehemaligen Krankenhaus, angekommen, gibt Pablo, Oskars Partner, ihm dann auch gleich eine Liste der Dinge, die in 90 Minuten erledigt werden müssen (Wechselstube, extrem viel Schnaps, das übliche Gemüse, rotes Obst für die MDMA-Bowle, Friedhofskerzen zwecks Fummellicht in den Bumsbuden, Eis von der Kieztanke und Blumen beim Kurden). Bis diese Liste abgearbeitet wird und die Party starten kann, kommt noch einiges dazwischen. Und es wird eine Party auf der man gewesen sein möchte bzw. die man irgendwann erleben will: ein geniales Line-Up, ein Champagner-Brunnen, verrückte Sex-TänzerInnen aus Polen, Erbse, der Dealer, eine Band-Auflösung, Menschenmassen, die den Club einreißen, ein Herzanfall, ein Geständnis und viel Liebe, Drogen, Alkohol und Mathilda!

Aber lest am besten selbst!



Tino Hanekamp kann schreiben - und wie! Jedes Kapitel ein Genuss und obwohl ich den Roman an den heißesten Sommertagen gelesen habe, wünschte ich nichts sehnlicher herbei als Silvester und Teil dieser Party zu sein!

Abschließend noch die im Roman erwähnte (p. 172 f.) und „abgearbeitete“ Publikumsstimmungsskala nach Knoll & Köhler, damit ihr ungefähr eine Ahnung bekommt, auf was ihr euch da einlässt:

Phase eins
Ankommen. Getränk ordern und gelangweilt in der Gegend rumstehen. Sich ärgern, weil schon wieder zu früh aufgelaufen. SMS an Freunde schicken: Geht voll ab hier. Kommt sofort!

Phase zwei
Verstohlen die eintreffenden Gäste mustern. Frisurencheck im Klospiegel. Sturzbier gegen Unsicherheit. Eventuell Drogenkonsum. Reflexartige Reaktionen auf Musikprogramm wie Fußwippen oder Applaus. SMS-Eingang checken.

Phase drei
Es läuft. Alkohol läuft, Musik läuft, Party läuft. Reden. Tanzen. Freunde umarmen. Fremde anlachen. Handy aus. Arme hoch. Eventuell Drogen nachlegen.

Phase vier
Tanzwut. Enthemmung. Kontrollverlust. Euphorie. Irrsinnig emotionale Musikerfahrung. Der Mittelpunkt des Universums ist hier. Alle sind schön. Alle sind glücklich. Alles ist wunderbar. Das ist der Höhepunkt. Man sieht das weiße Licht.

Phase fünf
Erste Ermüdungserscheinungen. Panik beim Anblick der Sonne hinterm Klofenster. Es darf nicht enden, niemals. Unbedingt nachlegen, trinken, weitertanzen. Intensivste Gespräche und/oder extrem triebhaftes Verhalten. Handy an, SMS schreiben: Was geht noch wo?

Phase sechs
Überprüfung der Körperfunktionen. Außerdem: Wo ist der Wohnungsschlüssel? Das Handy? Der Freundeskreis? Die tolle Bekanntschaft von vorhin? Sammeln. Und gehen. Woanders hingehen. Traurig allein nach Hause gehen. Hauptsache weg hier, bevor irgendein Trottel das Putzlicht anschaltet.

Erschienen im KiWi-Verlag
304 Seiten, Broschur
14,99 € (D) / 15,50 € (A)

We are nowhere and it's now!

Freitag, 22. Juli 2011



Die Alternative zu Foursquare! YOUR ARE HERE Stickers von Hu2 Design. Macht sich sicher super im Wohnzimmer und ich liebäugle stark damit, mir einen oder mehrere dieser Sticker zuzulegen ... 

100% Recyclable
100% Waterproof

This Hu2 Design wall decal is made from a PVC-FREE self-adhesive which is a bio material, completely free of chlorine and plasticizers.


All Hu2 Design stickers are designed to be applied to any smooth surface including walls windows & furniture. The vinyls are completely removable and leave no residue.

Venice (Beach) with Peggy Guggenheim

Donnerstag, 21. Juli 2011








Lara Stone and Baptiste Giabiconi by Karl Lagerfeld for Harper's Bazaar US September 2009
Kalt, Regen, Indoor = so gestaltet sich mein Urlaub in Kärnten so far! Deshalb werde ich wahrscheinlich einen Kurztrip nach Venedig machen - war ich schon lange nicht mehr und auf den Spuren von Peggy Guggenheim gibt es sicher die eine oder andere interessante Ausstellung zu sehen.

FOTD: Hot Summer Make Up inspired by Pixiwoo

Mittwoch, 20. Juli 2011





Irgendwann wirds auch wieder Sommer - ganz bestimmt! Deshalb habe ich für euch das Pixiwoo Hot Summer Tutorial nachgeschminkt! Einfach nachzumachen, aber für mich (bei Hitze) trotzdem noch immer eine Spur zu viel Make-Up im Gesicht. Sieht aber sehr gut aus und hält auch wirklich den ganzen Tag! Primer sei Dank! :) Was ist euer liebster Sommer-Make Up Look?


FOUNDATION: CLINIQUE Even Better Make Up SPF 15 in Ivory
PRIMER: LAURA MERCIER Foundation Primer Oil Free
CONCEALER: BOBBI BROWN Creamy Concealer in Sand underneath my eyes and around my nose
WANGEN: BENEFIT Hoola Bronzer, DIOR Amber Diamond Shimmer Powder als Highlighter und MAC Ladyblush als Rouge
AUGEN: MAC Tan Pigment; SHUE UEMURA Eyelash Curler, LANCÔME Hypnose Doll Eyes Mascara in Black und MAC Embark für die Augenbrauen (für meinen Geschmack eine Spur zu dunkel!)
LIPPEN: CLINIQUE Chubby Stick in #6 Woppin' Watermelon und NARS Turkish Delight Lipgloss

Das Inspirationsvideo seht ihr hier! Viel Spaß beim Ausprobieren!

the medium is the message!

Dienstag, 19. Juli 2011










SOMEECARDS: Nicht so schön gezeichnet wie die Bluntcards, aber die Sprüche sind lustig und teilweise sehr böse. Das gefällt mir. Außerdem orientieren sich die E-Cards an aktuellen Geschehnissen (z. B. die Fussball-Weltmeisterschaft oder den letzten Teil von Harry Potter). Click it - Send it!

I was on a mountain!

Montag, 18. Juli 2011

Alle Jahre wieder fahre ich für 1 Woche zu meiner Taufpatin auf den Peterlebauerhof.  So auch dieses Jahr. Natürlich werde ich euch, trotz Urlaub, weiterhin jeden Tag mit netten Blog-Beiträgen beglücken. 

Das Foto stammt übrigens aus dem wunderschönen Buch Fräulein von Ellen von Unwerth, das ihr auf der Taschen Verlags Homepage virtuell durchblättern könnt.

product crush: SONNENTOR Face- and Bodycare

Sonntag, 17. Juli 2011





Endlich! SONNENTOR, der österreichische Biospezialist aus dem Waldviertel, hat eine Gesichts- und Körperpflegeserie auf den Markt gebracht! 11 Pflegeprodukte wurden entwickelt, um uns in unserer Haut wohler fühlen zu lassen.

Die Gesichtspflege umfasst eine Reinigungsmilch mit Aloe Vera und Calendula, ein Klares Gesichtswasser mit Aloe Vera und Rosa Canina, eine Leichte Creme mit Weizenkeim und Avocado und eine Reichhaltige Creme mit Mandel und Granatapfel.

Die Körperpflegeserie besteht aus einem Duschgel mit Olive und Echinacea, einer Handcreme mit Olive und einem Haarshampoo und einer Haarspülung mit Weizenkeim und Calendula. (FREI VON SILIKONEN!)

Aber auch die Männer kommen nicht zu kurz mit einem Haarshampoo & Duschgel und einem After Shave Balm mit Olive und Zaubernuss.

SONNENTOR setzt auf die Eigenregeneration der Haut und verzichtet gänzlich auf Zusatzstoffe und Konservierungsmittel. Die komplette Pflegelinie ist frei von synthetischen Rohstoffen und Paraffinen, aber auch künstliche Duft- und Farbstoffe wird man in den Produkten keine finden! Qualität, die natürlich überzeugt, steht im Vordergrund. Nur beste Inhaltsstoffe, die alle 100% vegan zertifiziert sind und NICHT an Tieren getestet wurden, gelangen in die pflegenden Produkte. 

Ich hatte das Vergnügen 2 Produkte zu testen und da ich das Gesamtkonzept der SONNENTOR-Produkte (Tees, Kaffees, Gewürze, Hildegardprodukte, Süßigkeiten etc.) großartig finde, war ich schon sehr neugierig auf die Naturkosmetik-Range.

Duschgel Olive & Echinacea, BDIH, 250 ml (12,90 €)



Ich finde das Duschgel sehr angenehm - vor allem morgens, da es erfrischt und leicht zitrisch und gesund riecht (ist wahrscheinlich das Echinacea) :) Die im Duschgel enthaltene Sheabutter wirkt leicht rückfettend, macht die Haut geschmeidig und lässt sie angenehm zart duften. Wenn ihr allerdings auf ein Schaumerlebnis steht, dann solltet ihr auf alle Fälle einen Schwamm verwenden, da das Duschgel nur leicht schäumend ist.

Leichte Creme Weizenkeim & Avocado BDIH, 30 ml (21,90 €)

Diese Creme hat mich ziemlich umgehauen. Obwohl mir der Duft und die Konsistenz für eine "leichte" Creme etwas zu intensiv bzw. zu stark sind, bin ich von der pflegenden Wirkung begeistert! Leider neigt meine Haut dazu (auch im Sommer) im Laufe des Tages ziemlich trocken zu werden und lässt mich schnell müde aussehen! Nicht mit dieser Creme! Die pflegende Wirkung hält den ganzen Tag und die Haut bleibt geschmeidig und prall! Die enthaltenen Öle wirken regenerierend und Vitamin A schützt vor freien Radikalen. Die Creme kann man übrigens auch als Primer unter dem Make-Up verwenden!

Alle Produkte sind

- aus kontrolliert biologischen Rohstoffen
- BDIH-zertifiziert (kontrollierte Naturkosmetik)
- frei von synthetischen Konservierungsstoffen, Parabenen, PEG und Silikonen
- 100 % vegan. Verzicht auf Tierversuche.
- Die Verpackungen sind recyclebar. Verzicht auf Überverpackungen.

Fazit: Alles spricht über und für eine bewusste und natürliche Körper- und Gesichtspflege! Mit der SONNENTOR Range ist das Gesamtspektrum gut abgedeckt und die schönen Produktverpackungen machen sich auch im Badezimmerregal sehr gut! Ich muss auf alle Fälle noch ein paar der anderen Produkte ausprobieren (vor allem die Haarpflegeprodukte!) und kann die Sonnentor Naturkosmetikpflegeserie nur schwer empfehlen! Kann man auch online bestellen!

holidays in the sun ...

Samstag, 16. Juli 2011




 
Ich fahre morgen auf Urlaub! Leider gehts nicht nach Bali (oder keine Ahnung wo das Foto gemacht wurde), aber das RESERVED Beach Towel kommt trotzdem mit!

the kids are allright!

Freitag, 15. Juli 2011





Marc by Marc Jacobs Fall 2011 Campaign feat. Elle Fanning by Jürgen Teller








Miu Miu Fall 2011 Campaign feat. Hailee Steinfeld by Bruce Weber



Ich bin ja normalerweise eher die Editorial-Bloggerin, aber diese beiden Kampagnen sind für mich besonders herausgestochen, da in beiden jeweils Teenie-Schauspielerinnen gefeatured werden und auch in den Fotos mehr oder weniger an ihre letzten Filme erinnern. Elle Fanning (13) in Somewhere (derzeit im Film Super 8 zu sehen) und Hailee Steinfeld (14) in True Grit. Beide Filme übrigens sehr empfehlenswert (True Grit ist gerade auf DVD erschienen) und eine Option für das kalte, verregnete Wochenende! Enjoy!


global warming will melt my icecubes ...

Donnerstag, 14. Juli 2011


Es ist einfach echt zu heiß für alles! Vor allem für Getränke OHNE Eiswürfel. Damit wir auch stets daran erinnert werden, woher dieser Hitzewahnsinn kommt und wohin das Alles noch führen wird, hat der japanische Product Designer Atsuhiro Hayashi diese genialen Eiswürfel kreiert!

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